Wir laden Sie herzlich nach Heidelberg ein!
Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig prägen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage, wie Belastungen frühzeitig erkannt, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können.
In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt, Frühgeburtlichkeit, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf, die Kinder in ihrer Entwicklung nachhaltig beeinflussen können.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen rund um frühe Traumatisierungen – von Kindeswohlgefährdung, Vernachlässigung sowie Gewalt- und Missbrauchserfahrungen über Bindungsentwicklung, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung.
Renommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin, Psychologie, Therapie, Pädagogik, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.
Der Kongress beginnt am 21. und 22. April 2027 mit zwei vertiefenden Präsenz-Workshoptagen in Heidelberg. Es folgen am 23. und 24. April 2027 die hybriden Plenumstage, an denen Sie sowohl vor Ort als auch online teilnehmen können.
Die beiden Kongresstage folgen einer bewusst aufgebauten Dramaturgie: „Verstehen und Erkennen“ sowie „Vertiefen und Handeln“. Neben wissenschaftlichen Grundlagen stehen die praktische Umsetzung und der interdisziplinäre Dialog im Mittelpunkt. Eine moderierte Podiumsdiskussion mit den Referierenden bietet Gelegenheit, offene Fragen zu diskutieren und verschiedene fachliche Perspektiven miteinander zu verbinden.
Dem Plenumskongress sind zwei intensive Workshoptage vorgeschaltet, in denen ausgewählte Themen in kleinen Gruppen vertieft werden können.
Für ein Umdenken und einen Wandel in der Fortbildungskultur kommen wir auch weiterhin ohne Sponsorengelder und Industrieausstellung aus!
Wir freuen uns darauf, Sie in Heidelberg begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen aktuelle Erkenntnisse, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die Begleitung von Kindern und Familien zu entwickeln.
Prof. Dr. Jörg Bock, Katrin Boger, Dr. Mauri Fries, Marina Meger, Dr. Friedrich Porz
Veranstalter

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